Imaginärer Traum//Mann

 

Heute, vor einer Woche, war ein schöner Tag, der eigentlich ein Traum war.Es war ein kurzer Traum, aus dem ich während der Zugfahrt zögerlich erwachte und mich fragte, wie ich nachts noch schlafen sollte. Schließlich gab es keinen schöneren Traum.

Heute träume ich wieder den Traum von letzter Woche. 

Dieses Mal ein bisschen abgewandelt, mit Details, die noch fehlen. Details, nach denen ich mich sehne. 

Wenn ich an dich denke, dann bist du Wärme und Kälte zugleich. Anziehend durch Unnahbarkeit und Stärke.

Wenn ich an deinen Körper denke, dann spüre ich Männlichkeit. Und Geborgenheit mit einer gewissen Distanz. Halte mich. Ganz fest in deinen Armen.

Wenn ich mich an deine Stimme erinnere, dann ist sie ruhig, gefährlich und eindringlich. Genau wie dein Blick, der mich auffordert, dir zu gehorchen.

Wenn ich daran denke, wie du mich küsst, spüre ich etwas, das mit einem lächerlichen Kribbeln nicht zu vergleichen ist. Ich spüre rote Wangen, die vor Überwältigung glühen und mehr wollen. Alles, was du mir antun kannst. Mit deiner Hand, deinen Worten und mit deinem Willen. Oder mit Gewalt.

Wenn ich mir vorstelle, wie du mich fickst, dann vergesse ich mich und gehöre dir. Vielleicht für einige Stunden oder vielleicht auch länger.   

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