An dich

Alles fing damit an, dass ich dich damals mit nur einem Wort und paar Punkten anschrieb: …sexy.

Ohne dich zu kennen, ohne zu wissen, mit wem ich es zu tun habe. Ich wusste nicht einmal, wie du wirklich aussahst, denn dein Profilbild war recht unscheinbar, aber dennoch irgendwie nach meinem Geschmack.
Ich hatte einfach überhaupt keine Ahnung von dir. Nichts.
Du schriebst sofort zurück und eine Tirade von Worten und Andeutungen folgte. Dazu die ersten Fotos von dir. Alles ‚entwickelte‘ sich super, mir gefiel es und dir scheinbar auch. Für jedes noch so schwachsinnige Bild von mir gab es ein Kompliment…von dir. Wenn ich mir die Bilder heute anschaue, könnte ich lachen, da sich einiges geändert hat und ich nicht mehr nachvollziehen kann, warum du die Bilder gut fandest. Es ist viel passiert in nur einem Jahr. Alles, was damals war, ist heute nicht mehr aktuell.

Wir tauschten gegenseitig zig Fotos aus und du warst perfekt darin, mir fast jeden Tag mehrere Sprachnachrichten zu schicken, die mich erfreuten und gleichzeitig immer eine kleine Spur von Verlegenheit in mir hinterließen. Ich war das alles eigentlich überhaupt nicht gewohnt. Vieles war irgendwie neu für mich. Und du gefielst mir immer mehr, du hattest etwas, was ich bisher woanders nicht fand. Ein passendes Wort dafür gab es nie. Vielleicht trifft ein faszinierendes Charisma es ganz gut..? Sag du es mir.

Ungefähr zwei Wochen schrieben wir intensiv miteinander, bevor wir uns trafen. Du meintest, ich soll mir keine Platte machen und muss nicht aufgeregt sein. Hast mir gut zugeredet, dass alles gut wird und hast sehr überzeugt gewirkt..von mir. Es hat mich zwar kaum beruhigt, aber ich fühlte mich ganz gut aufgehoben. Irgendwie schlummerte in mir ein Gefühl des Vertrauens. Dir vertrauen zu können.

Manchmal, als du mir ‚Nacktbilder‘ (du weißt schon, welche) geschickt hast, war ich dennoch ein wenig überfordert, da ich es nicht kannte. Es war neu für mich und gerade an dem Tag, als wir uns treffen wollten, wusste ich für einen kleinen Moment nicht, wie ich damit umgehen sollte. Das waren zu viele Eindrücke auf einmal, da ich ohnehin schon sehr aufgeregt war.
Ich denke, heute wäre ich damit wohl anders umgegangen und hätte anders reagiert.

Wenn ich heute, nach fast 1.5 Jahren, zurückdenke, bereue ich es, manchmal nicht gut genug auf deine Fragen eingegangen zu sein. Oder..ich habe dich nicht genug gefragt, obwohl ich so viele Gedanken im Kopf hatte. Aber irgendwann vor vielen Jahren wurde mir mal beigebracht, Männern nicht zu viele Fragen zu stellen. Das war ein guter Rat, den ich im Leben schon oft brauchte. Mein Papa hat mich damals nach einem bestimmten Muster erzogen und ich kriege es bis heute nicht mehr raus, da ich einfach mit gewissen Dingen und Regeln erzogen wurde. Es gibt Dinge, die Frauen nicht tun sollen.

Dann war der Tag da, an dem wir uns trafen. Genau in der Mitte..vom August. Komischerweise gibt es einen Film von dir, der so ähnlich heißt.
Ich weiß nicht mehr, wie ich den Vormittag des Tages überstanden habe. Dann kam dein Schwanz-Video und alles wurde in mir irgendwie…chaotischer..?
Am 15.8. bereute ich, dass ich vor drei Wochen beim Frisör war und mir die Haare abschneiden ließ. Ich wünschte mir, dass ich es nicht getan hätte, weil es auch nur eine Impulshandlung nach dem Urlaub war.
Heute wünschte ich mir, ich wäre nie beim Frisör gewesen und hätte andere Klamotten angezogen. Wenn ich daran zurückdenke, ist es mir, ganz ehrlich, peinlich. Ich habe es so oft bereut, dass du dadurch wahrscheinlich einen ersten falschen Eindruck von mir bekommen hast..?
Es muss ziemlich doof ausgesehen haben, wie ich da völlig in blau auf dich gewartet habe und der Tag war obendrein viel zu heiß,…für Jeans-Klamotten und Herbststiefel, in denen ich hinter dir hergestolpert bin, weil du einen echt zügigen Schritt draufhattest.

Ich kann mich einfach nicht mehr an den allerersten Moment erinnern, als ich dich gesehen hatte. Du warst plötzlich da, mehr nicht. Ich weiß meine ersten Gedanken nicht mehr. Normalerweise stecke ich Leute schon in denen ersten Sekunden in Ja-oder-Nein-Kategorien. Aber bei dir..? Du hattest keine Kategorie. Es war eher so, als wäre ich innerlich irgendwie taub gewesen..oder betäubt..?

Es ging alles so schnell und ich erinnere mich daran, dass ich die Situation gar nicht sofort einschätzen konnte. Es war ganz einfach: BAAM. Und trotz meiner inneren ‚Sinnesüberforderung‘ war ich nur latent aufgeregt. Ich weiß nicht mehr, wie der Weg zu dir nach Hause war. Ich weiß nur, dass ich an der rechten Seite neben dir herlief und wir irgendwie über normale Sachen redeten, um die Situation aufzulockern. Mehr weiß ich nicht, obwohl der Weg bestimmt 15 Minuten dauerte..? Mein Zeitgefühl war definitiv weg.
Es war verdammt warm an dem Tag und ich war schnell außer Puste, weil du zu schnell gingst. So schnell konnte ich gar nicht. Dazu hatte ich noch einen vollgepackten Rucksack auf dem Rücken und eine dämliche runde Handtasche, die ich bis heute nie mehr benutzt habe.

Dann waren wir bei dir. Ich weiß nicht mehr, ob Treppe oder Fahrstuhl. An manche Details erinnere ich mich genau, an manche gar nicht. Ich war ordentlich durchgewitzt, dank Hitze, Aufregung und dem Serotonincocktail in mir. Du hast die Getränke fertiggemacht…und dann saßen wir uns gegenüber. Worüber haben wir geredet?
Wir…
Ich habe mehr geredet, als du. Aufregungslaberflash. Erst im Nachhinein wurde mir das klar. Ich hatte dich verbal zugetextet. Danke Aufregung, danke Serotonincocktail. Ich war bei unserem Treffen nicht ganz clean, weil ich vorher bisschen nachhelfen musste. Du möchtest nicht wissen, was ich während der Zugfahrt zu dir getan habe und dein Gin-Apfelsaft wirkte vielleicht nicht gerade neutralisierend.

Als du mir gegenübersaßt, dachte ich nur: oh Mann. Du hast mich unendlich angezogen, obwohl du nicht viel getan hast. Der Blickkontakt reichte schon. Zwischendurch warst du immer mal wieder weg, um an deinen LapTop zu gucken, weil es um irgendeine Entscheidung ging. Das war ganz angenehm, um kurz Luft zu kriegen. Danach warst du jedes Mal dichter an mir dran und ich war dadurch umso nervöser, obwohl ich es zugleich auch sehr genoss. Du warst wie ein starker Reiz und irgendwie hatte ich das Gefühl, als würde mich deine Aura in deinen Bann ziehen.
Zwischendurch hattest du mir paar spielerische Befehle erteilt. Ich konnte sie kaum ausführen, weil ich..ja..aufgeregt war…und erstmal lieber mit dir sprechen wollte. Und weil ich so etwas noch nicht erlebt hatte. Unser Körperkontakt war nur kurz, aber ich weiß noch, dass mir ein Schauer über den Rücken lief, als du mich angefasst hast. Das war etwas ganz anderes, auch ein neues Gefühl für mich. Irgendwie war an dem Treffen alles neu. Nichts war so, wie ich es kannte und ich mochte deine Ausstrahlung sehr, mehr als nur anziehend.
Heute hätte ich vielleicht manches anders gemacht. Aber damals war es das erste Treffen und ich konnte nichts anders machen. Ich war wirklich schüchtern an dem Tag..oder vielleicht ein wenig eingeschüchtert.

Dann kam der Abschied und ich heulte kontinuierlich los, ohne es kontrollieren zu können. Bei mir immer ein Zeichen, dass mir etwas wichtig ist oder in diesem Fall: Dass jemand etwas in mir ausgelöst hat.
Ich hatte bisher nur bei einem Mann rumgeheult und das war fast zehn Jahre her. Und nun warst du es und ich wusste, dass etwas von mir an dir hängengeblieben ist. In dem Moment als ich anfing zu weinen wusste ich: Hilfe.
Wenn ich nicht geweint hätte, wäre es wahrscheinlich eines dieser normalen bedeutungslosen Treffen. Normal, passiv, unbedeutend, langweilig. Ohne Tränen wäre unser Treffen nichts gewesen. Du wärst mir wahrscheinlich nicht einmal lange in Erinnerung geblieben. Unser Treffen hätte dann eigentlich niemals stattgefunden, sondern wäre in meiner Verdrängung gelandet.

Ich weiß nicht, was du mit mir getan hast, damit all das nicht passiert. Ich weiß überhaupt gar nicht, was du mit mir angestellt hast. Es kratzt jedenfalls nicht nur an der Oberfläche, sondern es geht ganz tief rein. Ich spreche hier nicht von Liebe, falls du davor Angst hast. Es ist eher etwas anderes. Ein Gemisch mit vielen Perspektiven, sozusagen. Ich kann es dir nicht genau sagen. Es ist jedenfalls nichts, was dir Sorgen bereiten sollte.

Ich habe unseren Abschied sehr intensiv in Erinnerung. Du hattest noch versucht, mich mit Worten und ‚Hoffnung‘ zu beruhigen. Ich sollte dich angucken..Aber ich konnte dennoch nicht aufhören zu weinen. Und dann gab es da noch so eine Regel…mich beruhigen, bis wir uns wiedersehen.
Dann hast du mich zum Bahnhof gefahren, weil ich nicht in der Lage war, alleine loszugehen, weil ich mich ziemlich verloren fühlte und ich Zeitdruck hatte, wegen des letzten Zuges. Wahrscheinlich hätte ich mich verlaufen. Die Idee, mir ein Hotel zu suchen, wie sonst auch, war total absurd, da ich innerlich völlig abwesend war. Also musstest du mich halb angetrunken..vom Gin…zum Bahnhof fahren. Damals war ich innerlich so abgeschossen, dass mir das gar nicht bewusst war. Was ich noch weiß: ich fühlte mich auf der Rückfahrt mit der Vespa extrem glücklich, obwohl ich währenddessen immer noch heulte. Es war ein komischer Moment. Diese kurze Fahrt zum Bahnhof war voller Glücksgefühle und Tränen. Aber ich dachte ja auch, dass wir uns bald wiedersehen. So wie versprochen.
Und danach saß ich alleine am Bahnhof, weiterhin am Heulen und egal, was die anderen dachten, die an mir vorbeigingen. Du schriebst noch eine Nachricht, dass alles okay ist. Und dann war’s das auch erst einmal.
Meine Gefühle waren wie weg, ich saß einfach nur da. Nicht im Hier und Jetzt, nicht in der Vergangenheit und nicht in der Zukunft. Ich fühlte nichts, bis auf Tränen. Manche Menschen nennen das Trauma. Ich erinnere mich an völlige Apathie, weil ich zu überwältigt war, um diese vielen Eindrücke zwischen uns zu verarbeiten, die eigentlich nur kurz waren.

Nach der Zugfahrt weiß ich nichts mehr. Nur dass ich zu Hause sofort auf die Toilette musste, um mich zu übergeben. Der Gin und der Serotonincocktail vertrugen sich nicht.
An die folgende Nacht erinnere ich mich nicht und an das unmittelbare Danach auch nicht.

Bald darauf kam die Zeit, als ich anstrengend wurde. Wir wollten uns wiedersehen. Aber ich schaffte es, das zu verhindern. Durch mein Verhalten. Ich weiß nicht mehr, was in der Zeit mit mir los war, da zwischen uns eigentlich alles in Ordnung war.
In meiner Erinnerung gab es ständig Missverständnisse. Wir redeten das gleiche, drückten uns aber anders aus.
Wir wollten uns bald wieder treffen. Dann kam ich mit irgendwelchem Scheiß..und du warst genervt. Wenn ich mir meinen Scheiß heute durchlese, fällt mir dazu nichts mehr ein. Ich weiß nicht, warum ich so war.
Ein Missverständnis war, dass du dachtest, ich will mehr. Aber das war nicht so.
Meine Stimmungsschwankungen führten dazu, dass du mir immer weniger vertraut hast und dachtest, ich wäre dem Ganzen nicht gewachsen. Du dachtest, mich würde es völlig aus der Bahn werfen, wenn wir uns sehen.

Zwischendurch gab es immer wieder Hoffnungsschimmer. Deine Interesse war anscheinend noch da. Du warst weiterhin heiß auf mich…bis zu einem gewissen Punkt, wo ich wieder austickte. Grundlos austickte. Ich verlor schnell die Kontrolle über mich. Wodurch du dich in deiner Vorahnung wieder bestätigt fühltest. Ich sei dem nicht gewachsen, das passt nicht.
Und ich wusste: doch, es passt.
Ich konnte es damals nur nicht rüberbringen, Missverständnisse entstehen schnell beim Schreiben. Allerdings nicht in den ersten zwei Wochen, da gab es null Missverständnisse. Wir waren uns einig und vielleicht auch ein wenig…vorfreudig? Es wirkte so. Wir teilten uns beide mit, was wir suchen und konnten uns gut ergänzen. Es gab nichts Negatives.

Irgendwann, nach diesem Chaos, wurde es dann noch chaotischer. Aber ich möchte nicht weiter darauf eingehen, weil ich keine Ahnung habe, wie es wirklich war oder ist.
Du warst/bist in einer Beziehung und ich sah das als Grund für dieses Chaos. Ich kann es nicht einordnen. Ich dachte, dass das Grund wäre, warum du auf einmal kein Interesse mehr an mir hattest. Diese Situation war so seltsam, weil ich damit so schlagartig überrumpelt wurde. Für mich fühlte es sich wie Jetzt und Gleich an. Ich konnte nichts mehr zuordnen, in mir brach das totale Chaos aus, weil es viele Widersprüche gab, für die keine Erklärung da war, weil du dich vor mir nicht rechtfertigen musstest.

Dann war Sendepause, nach einigen Wochen nach meinem ‚Gefühlschaos‘.
Du konntest meine Bitte-Bitte-Nachrichten nicht mehr ertragen und hattest mich blockiert.
Das Gefühl danach kann ich dir nicht beschreiben. Dafür gibt es kein Wort.
Meine neue Arbeitsstelle konnte mich davon nicht komplett ablenken. Zu hause war ich immer alleine damit, mit diesem Zustand, den ich kaum ertragen konnte. Es fühlte sich an, als würde man einem Junky sein Heroin wegnehmen. Und glaube mir, ich übertreibe nicht.
Auf der Arbeit war alles super, ich kam gut klar, ließ mir nichts anmerken.
Aber privat sah es anders aus.
Ich verlor viel Gewicht, hatte keinen Appetit und Schlafstörungen. Starke innere Unruhe.
Was ich dagegen tat war schreiben. Ich schrieb in der Zeit unendlich viel, wie eine Wahnsinnige. Keine planlosen Gedanken, sondern zwei Bücher. Nur, um mich irgendwie abzulenken und um mir selbst näher zu kommen, wobei ich immer wieder bei dir landete.

Im Herbst hatte ich einen Autounfall, Totalschaden. Aber ich selbst bin gut davongekommen. Warum auch immer, ich hatte es nicht verstanden. Ich war meiner Meinung nach kaum verletzt, bekam aber dennoch Betäubungsmittel, die ganz nett in ihrer Wirkung waren. Vielleicht bekam ich sie deshalb.

In der Zeit kam ich ein wenig zur Ruhe, weil mir nicht viel übrig blieb, als das.
Irgendwie hatte ich mich danach zunehmend mehr unter Kontrolle und die Stimmungsschwankungen wurden immer weniger. Ich musste dafür keine Medikamente nehmen oder Ähnliches. Es ging dann einfach mit mir.

Ich hatte dir oft Nachrichten geschrieben, bei denen ich nie wusste, ob sie ankommen. Einfach mit der Hoffnung, dass du mich nicht überall blockiert und es dir vielleicht nochmal anders überlegt hast. Mir wurde schnell bewusst, wie konsequent du sein kannst. Aber ich hatte mir nicht gewünscht, dass du so konsequent bleibst, wenn es darum geht, den Kontakt abzubrechen. Ich dachte, du würdest deine Meinung ändern, wenn etwas Zeit vergeht.

Im Herbst hatte sich einiges geändert. Es gab ein wichtiges Thema, über das ich nicht reden durfte und nicht wollte. Ich möchte darüber auch weiterhin nicht gerne reden. Es sei denn, du fragst mich direkt, dann würde ich dir Antworten geben. Aber von alleine eher nicht.
Ich erinnere mich nur daran, dass es schon Momente gab, wo dich all sowas interessiert hatte und du nachgefragt hast. Das war auch nach unserem Treffen. Deswegen vermute ich, dass du von mir lange nicht ganz so abgeneigt warst, wie heute.
Deswegen tut es mir Leid, wenn ich damals auf bestimmte Sachen nicht so eingegangen bin, wie du es gerne gehabt hättest. Oder dass ich deine spontanen Forderungen damals so gut wie gar nicht umgesetzt habe, weil ich es nicht mochte, mal spontan meinen Hintern zu knipsen. Obwohl da kaum etwas dabei ist. Ich glaube, ich war etwas zu ablehnend und auch egoistisch…?
Du würdest es wahrscheinlich besser beschreiben können. Aber all das ist nun schon eine Weile her.
Heute hat sich vieles geändert und ich habe nur in diesem Text die Chance, dich ‚umzustimmen‘.

Ich weiß nicht, was zwischen uns passiert ist, damit es jetzt immer noch so kalt bleibt.
Als ich vor zwei Wochen die Fotos von meinem Hintern gemacht habe, dachte ich, okay, da kommt noch was. Vielleicht ein neuer Anfang…Ich hatte wirklich den Gedanken, dass es nun besser wird und wir bestenfalls etwas regelmäßiger Kontakt haben. Und ich dir zeigen kann, dass es passt und ich bereit bin, egal für was. Ich bin für alles offen zwischen uns. Egal in welcher Form.

Ich dachte immer, wir hätten ähnliche Fantasien und Absichten. Gegenseitige Anziehung…
Jedes Mal, wenn ich dir heute ein Bild schicke, hoffe ich, dass es dir gefällt.
Oder wenn nicht, dass du mir sagst, was dir fehlt..wie auch immer.
Ich hoffe jedes Mal, dass ich die Spannung zwischen uns auflockern kann und dass da nicht mehr diese kalte Sperre ist. Wobei kalt nicht schlecht ist, wenn es zwischendurch immer etwas Wärme gibt.

Weißt du, was ich am allerallermeisten bereue?
Dass ich dir im letzten Jahr mein größtes Geheimnis erzählt und mich damit dir gegenüber völlig offengelegt habe. Ich hätte dir niemals sagen dürfen, was mit mir los ist und warum ich so gut darin bin, für echte Dramen zu sorgen. Emotional instabil eben. Und der Stempel von dir: ERLEDIGT.
Wahrscheinlich warst du dir danach erst recht sicher, dass man mich nur mit Vorsicht genießen kann und dass man mein masochistisches Verhalten mit gewaltätigen Aktionen nicht noch fördern muss.
Denn nach meinem abschreckenden Statement hast du immer mehr die Distanz gesucht.
Vielleicht war das der Punkt für dich, rechtzeitig auf Abstand zu gehen, obwohl es dafür längst zu spät war. Aber es wäre immer zu spät gewesen, dass zu tun, nachdem ich wusste, dass du auch auf Gewalt und harten Sex stehst. Unser erstes Treffen hat meine Lust darauf nur bestätigt.
Damals dachte ich, es wäre besser, dir gegenüber so ehrlich zu sein, damit mein blödes Verhalten wenigstens erklärt ist. Ich dachte, wenn ich dir das anvertraue, verstehst du mich besser. Ich dachte, dass nur dieses eine Wort nötig wäre, um mich meine Persönlichkeit bzw. Charakter ein wenig zu erklären. Weil ich mich anders nicht mehr erklären konnte.
Was ich damit eigentlich anrichte, war mir in dem Moment nicht klar. Vor allem, dass sich manche Leute schnell überfordert fühlen, wenn sie so etwas hören. Aber ich dachte, du würdest es gut auffassen, weil du es sowieso magst, wenn man durch so einen Charakter noch viel devoter wird. Ich jedenfalls…
Anziehung macht mich abhängig. Aber längst nicht unfähig, auch eigene Entscheidungen zu treffen.

Bisher habe ich dir viele Texte und Gedanken mitgeteilt. Ich denke nicht, dass dich das alles so völlig kalt lässt. Aber ich weiß nicht einmal ansatzweise, was in dir wirklich vorgeht, was du denkst. Ich habe nur vage Ahnungen.

Was denkst du?
Was denkst du, wenn ich nichts falsch mache?
Denkst du, ich wäre zu gut..oder vielleicht zu schlau für dich?
Hast du Angst, mir mit irgendetwas weh zu tun? Mir vielleicht mit der Wahrheit wehzutun?
Denkst du vielleicht, ich würde es nicht ertragen, wenn du gerade in einer Beziehung bist und ich sozusagen ’nur‘ deine Affäre wäre?
Denkst du, ich bin sehr eifersüchtig?
Denkst du, ich hätte jemand ‚Besseren‘ als dich verdient? Weil du dich selber besser kennst, als den Hauch, den ich von dir erahne?
Denkst du, ich wäre supererfahren, was Affären angeht und hast du Angst, ich hätte zu viel Erfahrung? Wenn du das denkst, könntest du dich gewaltig täuschen.
Denkst du, ich möchte unbedingt eine Beziehung mit dir und dieser Gedanke macht dir Angst?
Hast du Angst, mich zu enttäuschen, wenn ich herausfinde, wie du ‚wirklich‘ bist..in der Realität?
Denkst du, ich würde dich dann weniger mögen..?
Hast du vielleicht Angst, dich auf etwas einzulassen, weil du mich schon von einer ganz anderen Seite kennengelernt hast und nun vorurteilst?
Denkst du, ich bin immer noch so wie damals?
Denkst du, bei/in einem anderen Mädel etwas Besseres zu finden, als in mir?

Was ich denke…

Ich denke, dass bei anderen Mädels gewisse Reize schneller vergehen, wenn du herausfindest, wie sie eigentlich ticken. Vielleicht wird es schnell langweilig, oder etwas anderes läuft nicht so.
Die Anziehung ist immer eine andere. Ich weiß nicht, ob andere Mädels zu schätzen wissen, was sie an dir haben. Sie würden vielleicht ganz anders mit dir umgehen, als ich mit dir. Viele Frauen sind ähnlich..aber auch genauso unterschiedlich. Jeder ist einmalig. Jeder auf eine andere Art. Für mich sind Männer eher mehrmalig. Einmalig fühle ich mich intensiv zu dir hingezogen.
Dir wird wahrscheinlich nicht bewusst sein, dass das eine Ausnahme ist…? Vielleicht macht genau das dir Angst. Dass ich dir viel mehr ‚Wert‘ gebe, als du dir vielleicht selber gibst..? Vielleicht hast du Angst, dass ich dich völlig überbewerte,..idealisiere..obwohl ich dich gar nicht kenne.
Und du bist dir sicher, dass ich mich damit täusche..? Ich bin mir sicher, dass ich mich nicht täusche. Ich habe keine Angst vor der Wahrheit.

Wenn ich wollte, wäre ich mit dir auf Augenhöhe, so, wie es (eigentlich) sein sollte.
Manchmal denke ich auch, dass ich dir geistig zu hoch bin. Obwohl ich teilweise tatsächlich extrem naiv sein kann, wenn andere sehen, wie ich dir hinterherrenne. Obwohl ich längst in einer Beziehung mit jemand anderen sein könnte. Aber ich will das nicht. Ersetzen in dem Sinne gibt es nicht. Bisher hatte ich nur eine echte Beziehung. Danach habe ich jahrelang das gesucht, was ich in dir gefunden habe. Anziehung und das Gefühl von Hingabe. Viel mehr könnte ich das Gefühl auch als Abhängigkeit bezeichnen. Du könntest mich mit nichts abschrecken. Es gibt einfach nichts, was für dich tabu wäre, obwohl es schon Dinge gibt, die ich kaum mag.
Ich denke, du wärst perfekt darin, meine Grenzen zu erforschen.
Du wärst auch perfekt darin, mich unter deine Kontrolle zu kriegen.
Ich merke es schon jetzt.

Als du mich heute blockiert hast…
Diese Apathie war da…und dieses Aus…
Verzweiflung…
Tränen…
Ich fühlte mich aufgelöst..
Verloren..

In solchen Momenten versuche ich alles, gerate doch wieder außer Kontrolle, kriege mich dann nach einigen Minuten wieder gebändigt, wenn ich versuche, noch einmal zu…kämpfen.
Es ist wirklich wie ein Kampf zwischen uns.
Wenn du mich blockierst, dann verliere ich meine wichtigste Bezugsperson. Es ist ein Verlust für mich.
Wenn ich so lange versuche, dir irgendwie zu gefallen, deine Aufmerksamkeit zu gewinnen,..dich zu überzeugen…
Und dann plötzlich blockiert werde. Als wäre ich nichts, als wäre ich nie dagewesen, nach allem, was ich probiert habe.
Es fühlt sich an wie ein Stich, genau wie damals, als du es getan hast.
Ich kann auch nicht mehr tun, als dir diesen Text zu schreiben bzw. ich weiß nicht mehr, was ich für dich tun kann, damit wir doch noch einmal anfangen können, nach deinen Vorstellungen, die du mir bisher nie erzählt hast. Dabei gäbe es noch viele offene Themen, die wir ausleben könnten.

Meine Angst ist einfach, dass du ein falsches Bild von mir hast.
Dass ich so viel schreibe liegt einfach daran, dass das meine Art ist, mich auszudrücken. Wenn andere Frauen nicht so viel schreiben, ist das eher normal. Aber mir bleibt eben nichts anderes übrig, als diese Texte. Vor allem, wenn es der letzte ist, um Klarheit zu schaffen.

Ich brauche dich einfach.
Du meintest einmal, es wäre der falsche Zeitpunkt, für ein Kennenlernen.
Allerdings hast du zum falschen Zeitpunkt Lust, andere Mädels kennenzulernen.
Natürlich frage ich mich dann, was los ist.
Damals war schließlich auch alles gut, obwohl heute alles besser wäre.
Ich bin mir fast sicher, dass du bei mir alles hättest, was auch du brauchst. Ich bin mir fast sicher, wir würden uns in unseren Vorstellungen ergänzen.

Gleichzeitig finde ich es krank, dir diesen Text zu schreiben. Er ist lang und klingt eindeutig verzweifelt. Aber hey, ich bin auch wahnsinnig verzweifelt, was uns betrifft. Ich bin extrem verzweifelt. Schreibe diesen Text unter Tränen, weil ich hoffe, dass er etwas in dir bewirkt oder auch, wie in mir, auslöst.
Du denkst vielleicht, es wäre für mich einfach, sowas zu schreiben, weil ich Autorin bin. Aber gerade dieser Text fällt mir schwer. Weil ich auch nicht einmal weiß, ob du ihn wirklich liest und einfach nur die Schnauze voll hast von mir.
Ich denke, dass ich mich mit meinem Geschreibe bei dir vielleicht unbeliebt mache.
Aber was bleibt mir übrig, als Worte…oder Bilder…
Mir bleibt einfach nichts mehr übrig.

Du weißt ganz genau, dass ich dich nicht vergessen kann. Sonst hätte ich es doch längst getan. Du kannst mir mit nichts mehr wehtun, als mich zu blockieren. Das ist schmerzhaft für mich. Du kannst auch dadurch nicht dafür sorgen, dich zu vergessen. Es macht es nur umso schlimmer für mich, damit komme ich nicht klar und es bringt mich komplett durcheinander. Ich kann mit allen Umständen zwischen uns leben. Aber nicht damit. Du kannst mich nicht einfach rausschmeißen, als wäre ich Müll. Ich hänge tatsächlich sehr an dir, obwohl ich unabhängig von dir lebe. Deswegen wirst du auch nicht verstehen, wenn ich an dir hänge. Weil wir uns deiner Meinung nach nie gekannt haben. Jetzt würde wieder das Wort ‚Projektion‘ auftauchen, weil alles nur eine Illusion ist. Aber das Gute an mir ist, dass ich mich bisher nie getäuscht habe und manche Dinge einfach weiß, ohne sie jemals in Frage zu stellen. Sehr hilfreich im Job, wie auch privat. Ich lag wirklich niemals falsch mit meinen Gedanken. Ich weiß, was ich will, brauche und suche. Und ich suche seit vielen Jahren das Gleiche, es hat sich nichts geändert. Es ist für mich keine Trend, solche Männer wie dich zu suchen. Manche Frauen sind auf dem Trip, nachdem sie ‚Fifty Shades Of Grey‘ gelesen oder gesehen haben. Ich ticke SO, seitdem ich 13 bin. Damals habe ich wirklich schlimme Tagebucheinträge geschrieben, wenn es um Männer ging. Meine Eltern haben sich furchtbare Sorgen um mich gemacht, weil ich ihnen auch reichlich Gründe dafür gab.
Und dennoch…am Ende war es mein Papa, der dem Ganzen ein klares Aus setzte. Er ahnte früh genug, in welche Richtung es mich zog. Aber er konnte dagegen erst recht nichts machen, weil ich durch ihn nur so ’schlimm‘ geworden bin. Der ewige Konflikt zwischen uns hieß Hassliebe.
Als ich mit 17 in meine eigene Wohnung zog, wurde alles nur noch ‚besser‘.

Warum ich dir all das schreibe, wenn ich doch genau weiß, dass ich mich damit bei dir unbeliebt mache…
Weil ich möchte, dass du mich verstehst. Damit du verstehst, dass ich einfach so bin und wirklich auf solche Männer wie dich fixiert bin. Ich kann nicht anders. Und es gibt niemanden, der so ist, wie du. Genauso wenig, wie es jemanden gibt, der so ist, wie ich.
Wieder bei dem Thema…viele sind sich ähnlich…aber keiner ist so ähnlich wie du, oder wie ich. So etwas gibt es kaum.
Und ich weiß, dass ich dich brauche. Ich spüre das so oft, und du wendest mir einfach den Rücken zu.
Was ist so verkehrt zwischen uns?
Ist es, weil ich nicht in der Nähe wohne? Dabei bin ich flexibel und es fühlt sich intensiver an, wenn man sich sieht. Damals war es für dich auch kein Problem.
Ein wenig später meintest du mal, ab und zu sehen – mehr nicht. Alles Dinge, die für mich okay sind. Du machst die Regeln, ich folge dir. Aber ich kann nicht ohne dich.
Und dein Rückzug ist mir unbegreiflich.
Denkst du, du müsstest du komplette Verantwortung für mich übernehmen und überfordert dich der Gedanke? Du kannst so viel ‚Verantwortung‘ haben, wie du willst. Aber ich würde nicht behaupten, ich würde komplett ohne dich klarkommen. Nicht mehr..

Wie eben schon gesagt, mir ist schwindlig, der Kopf tut weh und mir ist übel. Weil mir viel an dem liegt, was ich dir hier schreibe und weil ich ehrlich gesagt nicht weiß, wie du dann reagierst, weil du sowieso schon nichts von mir wissen willst. Dir wird das alles hier wieder viel zu viel sein.
Oder du wirst vielleicht drüber nachdenken, worauf du dich hier eigentlich wirklich einlässt.
Dabei bist ganz allein du derjenige, der das Gesamtkonzept zwischen uns bestimmen würde. Mit Ausnahme von blockiert werden und Kontaktabbruch.
Ich würde mir wünschen, dass wir es auch irgendwie anders schaffen könnten, als diese drastischen Maßnahmen, die alles nur viel schlimmer machen. Ich wünschte, es würde anders gehen.

Was wäre so verkehrt daran, mir eine Chance zu geben?
Warum kein Neuanfang?
Wenn du jetzt mit anderen schreibst, bist du sicher auch so easy und happy drauf, wie bei mir damals. Bei anderen bist du jetzt so, wie bei mir damals.
Bei anderen Mädels kannst du locker sein, mich ignorierst du und tust fast so, als wäre ich ein unerträglicher Parasit. Dabei bin ich mir sicher, dass wir beide ähnliche Absichten haben und nicht gegeneinander denken. Sondern auf einer Wellenlänge sind, wo die Pole sehr gut definiert sind.
Dominant und devot, sowie ähnliche Interessen (wahrscheinlich).

Ich möchte keine Angst mehr davor haben, dass du mich blockierst.
Ich möchte, dass wir wieder guten Kontakt miteinander haben. Ich möchte nicht von dir abgewertet werden und auch nicht in die nervig-krank-Schublade gesteckt werden. Ich möchte am liebsten nirgendwo rein und keine Vorurteile in dir auslösen.
Wenn du sagst, du meinst es nicht böse, dann kommt mir das vor, wie ein Witz.
Wenn du es nicht böse meist, würde es zwischen uns super funktionieren, ganz ohne Zweifel.
Jetzt würde es funktionieren. Es gab genug Zeit zum Nachdenken und genug Erlebnisse.
Warum scheinst du dir also so sicher zu sein, dass es richtig ist, mich zu….ignorieren..?
Vielleicht ist es für dich ein zu starker Widerspruch, wenn man als zierliche Krankenschwester in der knallharten Forensik arbeitet. Ist es das, was dein Bild von mir gerade am meisten stört?
Hast du Bedenken, dass ich vielleicht zu selbstbewusst bin und das Devot-Sein nur spiele, weil ich im Grunde genommen extrem dominant bin? Ich bin leider keine Schauspielerin, so wie du es in deinem Umfeld kennst. Ich kann überhaupt nichts spielen und ich spiele auch keine Spielchen mit dir. Ich bin immer authentisch. Leider..vielleicht.
Manchmal wünschte ich mir, mir würde es besser gelingen, dir gegenüber mal die Klappe zu halten und nicht alles zu erzählen. Vielleicht denkst du, ich wäre dadurch frech und vorlaut. Auf jeden Fall kommt es für dich sicherlich eher negativ rüber.

Bevor dieser Text zu Ende ist, möchte ich dir noch einmal sagen, dass du dir bei mir alles erlauben kannst. Ich lasse Dinge auch gerne über mich ergehen. Ob es nun Demütigung oder Gewalt ist..oder etwas anderes. Du darfst mich so behandeln, wie du willst. Ich werde auch nicht darüber schreiben, falls du denkst, ich brauche Stoff für neue Geschichten. Nein. Ich brauche dich nicht, um neuen Input dafür zu bekommen. Das wäre nicht der Sinn zwischen uns. Es geht nur um Erfahrungen.
Ich möchte auf eine Art dir gehören, in sofern, dass du über mich bestimmen kannst, oder was auch immer du selber willst. Bei dir habe ich einfach dieses ausgeprägte Bedürfnis danach.
Frag mich, warum, und ich gebe dir die genaue Antwort darauf.
Du brauchst bei mir nichts zu verstecken, nicht mal dein wahres Alter. Ich stehe mehr darauf, dass du NICHT 34 bist. Aber ich bereue es, dass ich zwar aussehe, wie unter 20, ich es aber nicht bin.
Aber nur weil ich ‚älter‘ bin, bin ich deswegen nicht schlechter. Ich lache gerade selbst darüber, weil nie jemand sagen würde, ich wäre vielleicht zu alt für ihn.
Uns beide trennen immer noch 14 Jahre, was für die meisten Leute schon zu viel ist.
Und ich habe längst nicht so viel Erfahrung im Bett wie du. Sex habe ich nur selten, weil ich mich auf niemanden einlassen kann. Ich bin keine Schlampe, die ständig nach neuen Typen sucht. Vielleicht bin ich ziemlich unerfahren, aber auch keine frische Anfängerin.
Ich weiß also nicht, was dir an mir fehlt und was nicht stimmt.

Vielleicht haben diese Worte ein wenig Aufklärung in deine Vorstellung von mir gebracht. Ich hoffe, du liest es und denkst darüber ein wenig nach.
Bitte gebe mich nicht auf. Ich würde auch damit gut zurechtkommen, wenn du ein totales Arschloch wärst oder bist. Du musst keine Angst haben, dass mich das abschreckt oder dass ich dich deswegen nicht verdiene. Du bist nicht zu ’schlecht‘ für mich. Ich habe einfach keine Angst, was dich betrifft. Den Respekt von mir wirst du nicht verlieren. Das würdest du nicht schaffen.
Ich gehöre nicht zu den Frauen, die sich deswegen von jemanden trennen. Ich weiß nicht, was überhaupt dazu führen könnte, solche Gedanken zu haben.
Ich würde mich nicht trennen, wenn du fremdgehst oder was auch immer.
Ich würde nichts tun. Ich würde dich nicht ändern wollen. Du kannst dein Ding machen, meine ‚Erlaubnis‘ brauchst du nicht. Ich würde dich nicht einsperren und dir schon gar keine Vorschriften machen, wie alles zwischen uns laufen soll.
Ich wäre in dem Sinne vielleicht etwas passiv.
Mit mir könntest du wahrscheinlich genau das haben, was du dir insgeheim wünschst.

Es gibt nur eine Sache, die ich nicht will: dich zu verlieren.

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