Lässiges Video – Thema: Abnehmen mit Shakes!🥤

Wahrscheinlich sagt man dazu Werbevideo? Aber: Ich teile nur meine persönlichen Gedanken + Erfahrungen mit, die ich damit gemacht habe. Eine Diät läuft bei jedem natürlich anders ab und ich kann nichts versprechen. Das Produkt habe ich selber gekauft und ich werde nicht für dieses Video bezahlt. Alles klar? 😊 Bei Fragen meldet euch bei mir oder schreibt einen Kommentar. Freue mich über Feedback!

Halloooo, Leute! 😂

Kurze Info zu dem etwas speziellem Video:

Da ich schon immer mal ein Video machen wollte, aber aus Scham nicht dazu kam, habe ich mich jetzt endlich einmal dazu überwunden! Und es ist nicht so leicht, wie man denkt. Es steckt viel Arbeit dahinter. Ich möchte gar nicht wissen, wie viel Zeit Profis damit verbringen. Allerdings hat man irgendwann ja auch mehr Ahnung davon, wie man seine Message am besten gestaltet und melodisch unterstreicht.

Aus Scham…das heißt: Ich finde es absolut komisch, sich selbst zu filmen bzw. direkt vor der leblosen Kamera zu sitzen und in ein unsichtbares Publikum zu sprechen. Man denkt es gar nicht, aber es ist absolut befremdlich und merkwürdig. Kein Wunder, dass man sich inmitten eines Blackouts befindet, wenn man reden möchte und etwas zu sagen hat. Wie ich in diesem Fall zu meinen Diäterfahrungen.

Dieses Video gibt meine wahre Persönlichkeit gar nicht wider (ich bin das Gegenteil von dem, was ihr seht…aufgedreht, energiegeladen, immer etwas drüber usw.) und alle, die mich nicht kennen, könnten mich für lame halten. In diesem Fall würde ich vorschlagen, dass man dieses Video mit sehr viel Humor betrachtet und denkt: Mensch, ist die cool drauf 😉

P.S.: Ich kann mich auch enorm darüber amüsieren. Vielleicht habe ich mal wieder Lust, so ein extremes Video zu machen… Mal sehen! Bei mir weiß man nie, was kommt. Ich habe auch Spaß an Dingen, für die ich nicht gemacht bin.

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Du verdienst mich nicht

 
Nachdem ich herausfand, dass ich allergisch auf Anti-Aging-Produkte reagiere und kein Koffein mehr vertrage, verstand ich einige Dinge in meinem Leben besser. Es war wie eine Kehrtwende alter Verhaltensweisen und eine enorme Umgewöhnung, zu Gunsten meiner Gesundheit und meiner Funktion als Loverin, die wenige Tage vorher ihren spekulativen Lover verlor.
Anti-Aging-Produkte machten meine Haut genauso nervös, wie es Koffein mit dem Inneren meines Körpers tat. Beides war nicht gut für mich und das einzusehen, war ein längerer Prozess, den ich erst spät tolerierte. Eigentlich sollte ich wissen, dass ich keine Anti-Aging-Produkte brauche, um nicht zu altern, weil ich noch zu jung dafür bin. Dennoch gibt es schon leichte Anzeichen von feinen Mascara-Fältchen über den Augenbrauen, die sich nach ein paar Minuten Ruhe zum Glück wieder glätten – noch. Um diese Falten komplett zu vermeiden, müsste ich auf Schminke verzichten und würde somit einen Teil meiner Persönlichkeit beerdigen. Von daher unmöglich.

Mit dem Koffeinverzicht war es komplizierter, weil ich Kaffee liebte und die Nachtschichten mit Energydrinks amüsanter und euphorischer waren. Aber nach der Einsicht, dass Koffein mich aggressiver und risikofreudiger machte, musste ich diesem Konsum ein Ende setzen, damit keiner meiner Mitmenschen wegen mir litt oder ich mir mein Leben mit meinen Stimmungsschwankungen selber viel zu schwer machte.

Die Anti-Aging-Produkte wurden bald durch hautfreundliche und sensible Cremes ersetzt und der Kaffee bekam einen neuen Partner, der sich Tee nannte. Oder ich trank koffeinfreien Pseudo-Kaffee, der geschmacklich nicht vom Original zu unterscheiden war.
Meine innere Unruhe verwandelte sich allmählich in inneren Frieden und sorgte für allgemeine Ausgeglichenheit. Ich lebte ohne Stress und ohne Ärger, alles war leichter als sonst. Außerdem gab es keinen Druck mehr, irgendetwas tun zu müssen, das andere Leute eventuell provozierte oder mich zu sehr aufputschte. Seit der Abstinenz konnte ich mein Leben mit einem Wort beschreiben: Zufriedenheit.

Alles andere, was mich sonst aufdrehte und unruhig machte, war am Verblassen, je unwichtiger es mit der Zeit wurde. Jegliche aufwühlende Geschichten verloren an Bedeutung und wurden durch neue Erlebnisse enthusiastisch überdeckt. Vergangenheit ist Vergangenheit. Daran sollte man sich lieber öfter erinnern, denn die Vergangenheit hat mit der Gegenwart nichts gemeinsam.

Mein schadstofffreies Bewusstsein machte mich stärker und meine Anti-Koffein-Einstellung galt als mein persönliches Resilienz-Training. Ich konnte von alten Dingen und Menschen loslassen, die nicht mehr in mein Leben passten bzw. ein gefühlter Bestandteil von mir waren. Abschied war keine Herausforderung mehr, sondern ein Neuanfang. Ein Abschied öffnet im Bestfall die Tür für drei neue Menschen – eine nicht gerade schlechte Option.
Nach einigen Wochen der Umstellung war ich gelassener und fand, dass ich ohne mein unglückliches Verknalltsein in einen unerreichbaren Typen, wieder zu einem normaleren Menschen wurde, der vernünftig denken konnte und nicht mehr zu spontanen Affekthandlungen tendierte, die auch nie halfen.
Getrost konnte ich mich mit dem Gedanken arrangieren, eine von mir hochbegehrte Person stückchenweise zu vergessen, indem ich sie mit neuen Erfahrungen einfach überblendete. Und nicht nur das: Mir wurde endlich klar, dass Leute, die sich von alleine nicht melden, wirklich (!) kein Interesse haben, weil sie längst heimlich vergeben sind und der zeitfressende Beruf manchmal nur ein glaubwürdiges Alibi für die neue Freundin ist. Solche Leute haben mich nicht verdient.

Niemand, der mich ignoriert, verdient mich.

Niemand, dem ich unwichtig bin, verdient mich.

Niemand, der nach anderen (‚besseren‘) Frauen Ausschau hält, verdient mich.

Niemand, der mich nicht zu schätzen weiß, verdient mich.

Niemand, der sich von mir genervt fühlt, verdient mich.

Niemand, der von Kreativität keine Ahnung hat, verdient mich.

Niemand, der mich ausnutzt, verdient mich.

Niemand, der mich anlügt, verdient mich.

Niemand, der mir etwas vorspielt, verdient mich.

Oberflächlichkeit verdient mich nicht.

Im Moment kann ich nur lächeln. Über alles, was in den letzten Monaten passierte und über gewisse Menschen, die mir interessante Erkenntnisse bescherten. Ich bin dankbar für negative Erfahrungen, denn ohne sie wüsste ich nicht, was ich wirklich will und welche Wünsche mir tatsächlich etwas bedeuten.