Lotto-Träume

  
Manchmal liege ich auf der Couch und denke: Was wäre wenn…

…man plötzlich im Lotto gewinnt? 
Eine schöne Vorstellung, die sicher jeder schon einmal hatte. 

Aber dennoch eine Vorstellung, an die man nicht wirklich glaubt, sondern eher davon träumt.

Auf Anhieb kennt bestimmt jeder viele Wünsche, die er sich gerne erfüllen würde und ich persönlich habe keine Ahnung, wo meine aufhören oder womit ich überhaupt zuerst anfangen würde. Dabei bin ich der Meinung, schon alles zu haben, was mir wichtig ist.

Man kann hin und her überlegen. Doch am Ende gewinnt immer jemand anderes die ganze Kohle..oder meldet sich nicht einmal.

Es gibt immer irgendjemanden, der es drauf hat, die richtigen Zahlen auszusuchen und tut dies sogar ganz ahnungslos – wie jeder andere auch, der die falschen Zahlen gewählt hat. Leider.

Warum kann man selber nicht auch mal so viel Glück haben? Denn immerhin hat jeder die gleichen Chancen. 

Trotz sehr geringer Gewinnchancen ist immer jemand dabei, der sich intuitiv durchgesetzt hat und sein Konto mit dem Jackpot vollfüttern kann.

Dabei muss es gar nicht unbedingt der dicke Jackpot sein. Nein, andere Beträge würden auch genügen. Hauptsache mal etwas gewinnen, was über 20 € hinausgeht und noch mehr (obwohl 20 € natürlich schon besser sind, als gar nichts und somit die Unkosten für den Lottoschein wieder herausgeholt haben).

Einfach mal das Gefühl haben, dass es sich gelohnt hat, so lange dabeizubleiben und Woche für Woche Scheine mit Zahlen auszufüllen, obwohl man Zahlen so sehr hasst.

Es wäre jedenfalls schön, zu den Leuten zu gehören, die auch mal 3, 4…oder 5 Zahlen richtig ausgesucht haben.

Ich werde weiterhin die Träume der anderen Gewinner träumen.

Lass‘ mich träumen

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Von dem Tag, an dem wir zusammen in der Sonne sitzen und alles so normal ist, als wäre es nie anders gewesen.
Ein Tag, der sich anfühlt, als würden wir uns ewig kennen, obwohl wir uns zum ersten Mal begegnen.
Angefangen mit einer Begrüßung und einer Umarmung die mehr sagt, als jedes Wort, das je gesprochen wurde.
Wir sehen uns an und spüren diese Anziehung, die uns für einen Moment unzertrennlich macht.
Ein Moment, der mindestens eine Weile anhält und vielleicht auch länger.

Lass‘ mich träumen vom blau-weiß gestreiften Strandkorb am Meer in dem wir sitzen und Eis essen.
Wir hören leise den Möwen und dem Wasser zu und schauen in den Himmel, der keine Wolke verloren hat.
Wir genießen den warmen Sand, der unsere Füße bedeckt und den Sonnenbrand, den uns die Sonne verpasst.
Wir reden und lachen den ganzen Tag, wobei ich feststelle, dass sich deine Stimme in echt noch viel besser anhört, als aus den Kopfhörern mit denen ich abends oft einschlafe.

Lass‘ mich träumen von der Nacht, in der wir nackt Arm in Arm zusammen im Bett liegen.
Die Nacht, in der du mit mir schläfst und mich zum ersten Mal völlig fallen lasse.
Dein Atem ist meinem Gesicht so nah, dass ich anfange zu zittern.
Weil dieses Gefühl von tiefster Verbundenheit und Nähe mich schwach werden lässt.
Ich schließe meine Augen, um dich noch inniger mit allen Sinnen zu spüren.
Dich spüren zu dürfen ist das Beste, was du mir antun kannst.

Lass‘ mich träumen, dass ich in dieser Nacht dein kleiner Engel bin, der dich überall zärtlich küsst und berührt. Dir jeden Wunsch von den Lippen abliest und dir zeigt, wie sehr er dich begehrt.
Der Engel, der alles tut, was du willst und den du nie verletzen wirst, weil du es nicht kannst.